Eine Bierlasur für das Gestühl

Das Gestühl der Dorfkirche zu Techentin bekommt in diesen Tagen (Juni 2010) ein neues Aussehen. Die Bänke werden von alter Farbe befreit und nach dem Schleifen wird eine Bierlasur aufgetragen. Diese Arbeiten haben 25 Jugendliche der „Jugendbauhütte Wismar“ übernommen, die derzeit in unserer Region weilen und unter anderem auch das Brennerfest in Benzin mit vorbereiteten. Fünf von ihnen sind für eine Woche beim Förderverein Dorfkirche Techentin tätig.

Unter den Jugendlichen auch Kristien Jentsch aus Essen und Daniela Meißner aus Wismar. Daniela bringt für diese Arbeiten sogar beste Voraussetzungen mit, hat sie doch eine Lehre als Malerin abgeschlossen. „Hier in der Kirche mitarbeiten zu können, ist super. Hier kann man Geschichte erfahren und daran mitarbeiten“, sagt die junge Frau. Kristien dagegen wollte eigentlich den Berufszweig Restauratorin einsteigen, doch nun schwebt ihr ein Studium in Archäologie vor. Beide absolvieren bei der „Jugendbauhütte Wismar“ ihr freiwilliges Jahr in verschiedenen Bereichen und testen derzeit in diesem freiwilligen Jahr ihre Stärken. „Im Bereich Denkmalpflege geht es um den Erhalt der kulturhistorischen Werte und dazu gehört auch die Hilfe bei der Restaurierung“, erklärt Martin Bettermann von der Jugendbauhütte.Die Bänke, ein großer Teil wurde vom Restaurator im Handwerk Walter Plessow aus Techentin neu gebaut, bekommen nun ihren neuen Anstrich. Plessow gibt als Projektbetreuer und Mitglied des Fördervereins vor Ort den Jugendlichen praktische Hinweise und kann auch zu der gesamten Restaurierung der Dorfkirche Informationen vermitteln, ist er doch von Anfang an dabei.

Finanziert wird dieses Projekt neben den Eigenmitteln des Fördervereins durch die Stiftung „Mitarbeit“ aus Bonn. Über den Fortschritt der gesamten Arbeiten, zu der auch die Restaurierung der Orgelempore gehört, können sich die Besucher des 5. Kirchturmfestes vom 13. bis 15. August 2010 überzeugen.

Beratung in der Dorfkirche Techentin über weitere Restaurierungsmaßnahmen.
Vereinsvorsitzender Maik Gustafson, Martin Bettermann von der Jugendbauhütte Wismar, Vereinskassenwartin Katrin Frahm, Restaurator im Handwerk Walter Plessow sowie Dr. Norbert Heinen von der Stiftung Jugendbauhütte (von links)

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